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Freitag, 1. Oktober 2010

Es wird wieder Zeit für Suppen!


Jaja, so langsam wird es kalt und ungemütlich. Genau die beste Zeit für eine wärmende Suppe. Und ich meine nicht einfach eine Tütensuppe sondern schön selber gemacht.
Ich habe heute in einem Restaurant eine super leckere Karottensuppe gegessen. Sie war auch ein bisschen scharf. Ich hab deshalb mal Google befragt und dieses Rezept gefunden:

Zutaten:
Curry 1 EL
Eine Zwiebel
Kokosmilch ca. 400 ml
Hühnerbrühe 750 ml
Chiliflocken ½ TL

Zubereitung:
Die Zwiebeln würfeln und in Öl glasig dünsten. Die Karotten würfeln und dazugeben. Alles mit der Hühnerbrühe (alternativ auch Gemüsebrühe) übergießen und Ciliflocken und Curry dazugeben. Gut einrühren. Zugedeckt köcheln lassen und dann pürieren. Die Kokosmilch (alternativ auch normale Milch) hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.
Ich werde das Rezept demnächst mal ausprobieren. Bin gespannt ob sie genauso gut wie im Restaurant schmeckt oder sogar noch besser?! Habe auch gelesen, dass man alles noch ein wenig abändern kann. Zum Beispiel noch ein paar Paprikaschoten dazugeben oder Lemongrass. Vielleicht lasse ich mich auch noch zu etwas Kreativen hinreißen. Nur das Rezept nachkochen ist ja irgendwie langweilig.

Und noch eine ganz leckere Suppe:
Kartoffelsuppe

Zutaten:
600 g mehlige Kartoffeln
Eine Zwiebel
Eine Stange Lauch
Zwei Karotten
Eine Knoblauchzehe
30 g Butter
200g Schmelzkäse
750 ml Gemüsebrühe
Zum Abschmecken: Pfeffer, Salz, Muskatnuß und Majoran

Zubereitung:
Die Karotten und die Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel würfeln und den Lauch in freine Ringe schneiden. Den Knoblauch in eine Knoblauchpresse pressen. Butter in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin andünsten. Die Brühe dazugeben und alles 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend den Schmelzkäse dazugeben und alles noch mal aufkochen lassen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Majoran und Muskatnuß abschmecken. Fertig!

War wirklich sehr lecker! Ich freue mich schon wieder riesig auf die Suppen-Zeit und wünsche euch allen einen guten Appetit!

Freitag, 3. September 2010

Haltbare Lebensmittel

Heute möchte ich darüber schreiben, wie Lebensmittel haltbar gemacht werden. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Was bedeutet haltbar machen? 
Durch bestimmte Verfahren werden Lebensmittel für eine längere Zeit genießbar gemacht. Dieser Vorgang wird auch Konservierung genannt.

Zum Konservieren zählen Trocknen, Räuchern und Eindicken. Einsalzen, Einzuckern und das Tränken in Substanzen, beispielsweise Alkohol oder Essig, die die Lebensmittel haltbar machen. Das Einsäuern durch Milchsäuregärung und das Einkochen. Aber auch Tiefkühlen, Hochdruckreinigung, zum Beispiel das Pasteurisieren, und die Bestrahlung. Und datürlich kennt jeder die Konservendose, also haltbar machen durch physischen Schutz.
Konservieren kann man auch Nicht-Lebensmittel (Gegenstände wie Holz, Arzneimittel, Kulturgüter), darauf möchte ich hier aber nicht eingehen, sondern mich auch die Lebensmittel beschränken.

Das Räuchern
Durch das Räuchern werden vor allem Fleisch und Fisch haltbar gemacht. Sie werden über einen langen Zeitraum dem Rauch eines Holzfeuers ausgesetzt. Die im Rauch enthaltenen Stoffgruppen konservieren die Lebensmittel. Daneben kann das Räuchern aber auch Farbe, Geruch, Geschmack und Textur verändern. Neben Fleisch und Fisch werden auch manche Käsesorten, Gemüse, Früchte, Tee, Eier, Whiskey und das Malz für Bier geräuchert.

Das Trocknen
Bei dieser Methode wird dem Lebensmittel die Flüssigkeiten entzogen. Dies geschieht durch Verdunstung oder Verdampfung oder unter Einsatz von Trocknungsmitteln oder anderen chemischen und technischen Anwendungen. Bei der Flüssigkeit handelt es sich oft um Wasser, deshalb wird auch von Wasserentzug gesprochen.

Haltbare Lebensmittel durch Konservendosen
Eine Konservendose besteht aus Blech und wird zum Aufbewahren und Konservierung von Lebensmitteln verwendet. Sie werden nach dem Befüllen luftdicht verschlossen und können nach dem Öffnen nicht wieder geschlossen werden.
Im Jahr 1795 setzte Napoleon einen hohen Preis für ein Verfahren aus, dass Nahrungsmittel haltbar machte, um seine Soldaten auch unabhängig von Plünderungen zu ernähren. Der Pariser Zuckerbäcker Nicolas Appert hatte die Idee, Lebensmittel luftdicht zu verschließen, allerdings benutzte er Glasflaschen. Er bekam den ausgesetzten Preis 1810 ausgezahlt. Der Brite Peter Durand erfand im selben Jahr die Konservendose und ließ sich die Erfindung patentieren.
Über die anderen Methoden werde ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten! Viele Grüße an meine Leser :)